Das System mit „Tagessollzeit“ ist einfach das transparenteste. Die Überzeit wird täglich
ermittelt und auf der Stundenkontrolle ausgewiesen. Der Überzeitsaldo ist somit immer tagesaktuell. Bei den anderen Varianten wird die Überzeit nur jede Woche, jeden Monat oder sogar nur jedes Jahr berechnet. Wir empfehlen aber ausdrücklich nur mit Tagessollzeit zu arbeiten.
Durch das arbeiten mit Monats oder Jahressollzeit wird einiges an Transparenz eingebüsst.
Einzig die Wochensollzeit lässt sich noch vernünftig vertreten, da dort die Überzeitberechnung wöchentlich stattfindet.
WICHTIG:
Bei der Wochensollzeit muss allerdings beachtet werden, dass die Jahresabschlüsse nicht per 31.12. gemacht werden können, sondern immer auf den Sonntag der letzten Kalenderwoche des Jahres gelegt werden müssen.
Wenn mit Wochensollzeit gearbeitet wird, dann ist nicht 31.12./01.01. der Stichtag, sondern Sonntag/Montag von der letzten resp. ersten Kalenderwoche.
Bei Wochensollzeit erwartet das System eigentlich, dass der Jahresabschluss per letztem Tag vom jeweiligen Kalenderjahr vorgenommen wird. Das ist in den sältesten Fällen genau der 31.12., sondern einige Tage vorher oder nachher.
Macht man einen Jahresabschluss bei einem Mitarbeiter mit Wochensollzeit immer per 31.12, wird natürlich gegen das System gearbeitet und es kommt zu unschönen Differenzen beim Saldo.
Hier der Artikel aus unserer Xtime Schulungsdokumentation / 2016:
![]()
Kommentare
0 Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.