Derzeit geht eine regelrechte Welle an ARV-Kontrollen durch einige Kantone. Wer bereits frühzeitig und regelmässig einige Dinge beachtet, kann Stress im letzten Moment präventiv entgegenwirken. Im Folgenden stellen wir Ihnen eine übersichtliche Checkliste zusammen, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben.
- Daten regelmässig auslesen und im Programm archivieren (CH: Fahrerkarte alle 7 Tage, Massenspeicher und Unternehmenskarte alle 90 Tage; EU: Fahrerkarte alle 28 Tage, Massenspeicher alle 92 Tage, Unternehmenskarte nicht nötig).
- Beim Einsatz von Tachoscheiben: Regelmässig einlesen und digitalisieren und auf jeden Fall aufbewahren. Nur so lässt sich ein Wochendurchschnitt korrekt errechnen. Wenn Sie selbst über keine Scan-Möglichkeit verfügen, bieten wir Ihnen gern unseren Auswertungsservice an.
- Datenpflege im Programm: Meistens werden nebst Namen auch Adresse und Geburtsdatum sämtlicher Fahrer gefordert. Sind Ihre Daten vollständig?
- Datenübersicht / Auswertung: Hat einer Ihrer Fahrer beispielsweise versehentlich die Fahrerkarte stecken gelassen, ohne auf Ruhezeit umzustellen? Werden abnorm lange Arbeitszeiten deklariert? Wenn Sie diese nach jeder Archivierung immer gleich korrigieren, vermeiden Sie lange Nachbearbeitungszeiten kurz vor einer Kontrolle.
- Beachten Sie grundlegend immer die Wochendurchschnittszeit (Richtwert 48 Stunden. Arbeiten ihre Chauffeure oft über diese hinaus, kann das ziemlich teuer werden.
- Belehren Sie Ihre Fahrer über die Einhaltung der Pausen und Ruhezeiten.
- Informieren Sie sich regelmässig über eventuelle Gesetzesänderungen.
- ARV-Kontrolle angesagt? Wenn Sie eine Aufforderung von Ihrer Kantonspolizei erhalten haben, können Sie natürlich gern unseren Support kontaktieren: Wir gehen mit Ihnen gemeinsam sämtliche geforderten Daten durch und helfen Ihnen, alles abgabefertig zusammenzustellen. Im Idealfall halten Sie dafür bereits eine leere CD-ROM oder einen USB-Stick bereit.
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